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		<title>Aktuelles von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V.</title>
		<link>http://milchwirtschaft.de</link>
		<description>Der Newsfeed für aktuelle Nachrichten im Milchland Niedersachsen.</description>
		<language>de-de</language>
		
																<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:00:00 +0200</pubDate>
								<item>
					<title><![CDATA[Melkhüs und Landfrauen rüsten sich für den Internationalen Tag der Milch]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-ITM_Melkhues.php</link>
					<description><![CDATA[<p>In derzeit 75 Häusern bieten die Landfrauen Radfahrern, Spaziergängern und auch sonst allen Durstigen und Hungrigen nunmehr im 11. Jahr Leckereien aus Milch und Milchprodukten. Und wenn ein Tag zu Ehren der Milch vor der Tür steht, wird auch dieser selbstverständlich in den kleinen, grünen Häusern gefeiert. Unterstützt mit Materialien von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. bieten die Melkhüs als besondere Aktion ein Quiz zum Thema &quot;Milch macht schön&quot; an. Das Quiz orientiert sich an dem jüngst entstandenen Faltblatt sowie dazu für Schüler passenden M-Chart &quot;Milch macht schön - Milch und Milchprodukte für Körper und Seele&quot; und stellt Fragen wie z.B. &quot;Die Vitamine A und E schützen vor freien Radikalen. Damit pflegen und beruhigen sie...&quot;. Komplett richtig ausgefüllte Quizzettel kommen in die große Glücksbox und unter allen teilnehmenden Zetteln werden 20 &quot;kuhle&quot; Sachpreise verlost.</p>
<p>Für alle, die jetzt schon wissen wollen, wie sie ihre vom Feiern der Milch müden Augen wieder zum Strahlen bringen, hier ein kleiner Tipp: 1 TL Frischmilch und 1 TL schwarzen Tee auf ein Wattepad geben und diese einige Minuten auf die Augen legen. Probieren Sie es aus! Mehr zum Thema &quot;Milch&quot; gibt's in geballter Form am 1.Juni!<br />
<br />
Auch die Landfrauen im Raum Osnabrück haben den Tag der Milch zum Anlass genommen und möchten Schülern das wunderbare Lebensmittel näher bringen. Die motivierten Frauen vom Lande werden an den Schultagen rund um den 1. Juni wieder 20 - 30 Grundschulklassen im Osnabrücker Land besuchen. Mit im Gepäck die tollen Tischsets und Kinderbücher mit Karla von Kuhstadt und Kalle Kalzium, aber natürlich auch jede Menge Fachverstand aus erster Hand. Und weil man bei dem leckeren Lebensmittel Milch nicht einfach nur &quot;trocken&quot; zuhören kann, sorgen die Damen auch dafür, dass jedes Kind an diesem Tag eine kostenlose Portion Schulmilch zum Probieren bekommt. Ein Dank dafür geht an die Schulmilchlieferanten vom Frischdienst Nordhorn, vom Milchhof Grimmelmann und vom Deutschen Milchkontor (DMK), die gemeinsam mit der LVN für diese kostenlose Milchlieferung sorgen.</p>
<p>LVN/Nordemann/ Möhring</p>
<br />]]></description>
					<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:00:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-ITM_Melkhues.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Schulen und Kitas</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Weltmilchmarkt - Food Outlook der FAO]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Weltmilchmarkt_Food_Outlook_FAO.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Das Wachstum im laufenden Jahr findet erneut vornehmlich in Asien statt, wo die FAO einen Zuwachs um knapp 10 Mio. t (+ 3,7 %) einschätzt, davon allein 5,2 Mio. t in Indien. Eine steigende Milcherzeugung wird auch in anderen Weltregionen gesehen, so in Südamerika (ca. + 4 %), den USA (ca. + 1,8 %) und der EU (+ 1 %). In Neuseeland schließt die zu Ende gehende Saison 2011/12 mit einem Plus von etwa 9 % ab.</p>
<p>Mit dem gestiegenen Angebot setzte Mitte 2011 ein Rückgang der internationalen Preise für Milchprodukte ein. Der FAO-Milchpreisindex, der auf Grundlage von Exportpreisen Ozeaniens für Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Butter und Käse kalkuliert wird, bewegte sich von Oktober 2011 bis Februar 2012 zunächst noch in einer Spanne von 200 bis 207. Mit der höheren Produktion zum Ende der Saison in der südlichen und zu Beginn der Saison in der nördlichen Hemisphäre fiel der Index dann im Frühjahr auf den Wert von 186 im April 2012 stärker ab. Neben der Ausweitung der für den Export verfügbaren Mengen wird als eine Ursache für den Preisrutsch auch der gegenüber dem US-Dollar schwächer gewordene Euro gesehen. Trotz des verzeichneten Rückgangs liegen die internationalen Preise für Milchprodukte noch deutlich über den historischen Durchschnittswerten.</p>
<p>Angesichts der derzeit niedrigen öffentlichen Bestände in der EU und den USA bleibt der Milchmarkt nach FAO-Einschätzung empfindlich für plötzliche Änderungen in der Milchproduktion und der Verfügbarkeit von Milchprodukten. Mit den Erwartungen für die Angebotsentwicklung im restlichen Jahresverlauf 2012 dürfte der Druck auf die internationalen Preise weiter anhalten. In der gegenwärtigen Marktentwicklung wird dabei auch eine zurückhaltende Aktivität der Importeure gesehen, die weitere Preisrückgänge erwarten.</p>
<p>Für den internationalen Handel mit Milchprodukten geht die FAO auch im Jahr 2012 von einem weiteren Wachstum aus. Es wird eine stabile Nachfrage gesehen, womit die weltweiten Importe um rd. 4 % auf 52,7 Mio. t Milchäquivalent steigen dürften. Dieses Volumen entspricht etwa 7 % der Weltmilchproduktion. Hauptabsatzmärkte bleiben dabei Asien, Nordafrika, der Mittlere Osten, Lateinamerika und die Karibik. Die zusätzliche Importnachfrage dürfte dabei in erster Linie zu höheren Ausfuhren der Länder Argentinien, Neuseeland und Uruguay führen, während für die USA und die EU mit dem Vorjahr vergleichbare Ausfuhren erwartet werden.</p>
<p>DRV</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:59:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Weltmilchmarkt_Food_Outlook_FAO.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Schulen und Kitas</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Lage auf dem Milchmarkt nicht dramatisieren]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20_Milchmarkt.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben des Staatssekretärs wird zurzeit die private Lagerhaltung von Butter von den Verarbeitungsunternehmen zur Marktentlastung genutzt. EU-weit lägen Anträge über rund 50.000 t vor. Das seien 71 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Noch nicht genutzt worden sei von den Verarbeitungsunternehmen die Intervention von Butter und Magermilchpulver, die seit dem 1. März 2012 eröffnet sei. Zunächst gehe es also darum, von den ohnehin schon zur Verfügung stehenden Instrumenten Gebrauch zu machen, erklärte Müller. Er kündigte an, die Bundesregierung werde im Bedarfsfall an die Europäische Kommission herantreten, damit diese weitere Maßnahmen ergreife, <abbr title="z.B." lang="de" xml:lang="de">zum Beispiel</abbr> die Eröffnung des Ausschreibungsverfahrens oder eine Ausdehnung des Interventionszeitraums über August hinaus. Abzuwarten bleibe indes der von der EU-Kommission bis Ende 2012 zu erstellende Bericht über die Entwicklung des Milchmarktes und die sich daraus ergebenden Bedingungen für ein reibungsloses Auslaufen der Milchquote. Gegebenenfalls werde die Kommission Maßnahmenvorschläge unterbreiten. Eine Absage erteilte Müller einer Aussetzung der beschlossenen Quotenerhöhung um 1 % sowie einer Einschränkung der Saldierung von Unter- und Überlieferungen. Dies würde seiner Einschätzung nach lediglich die Quotenkosten für die Zukunftsbetriebe erhöhen.<br />
</p>
<p>AgE</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:58:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20_Milchmarkt.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Schulen und Kitas</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Neuer Wachstumsmarkt: 2,7 Milliarden Geringverdiener in Entwicklungsländern]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Wachstumsmarkt.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Laut dem Milchindex, der aktuelle Zahlen, Fakten und Trends rund um die weltweite Milchindustrie aufgreift, wird der Milchkonsum von Geringverdienern in Schwellenmärkten voraussichtlich von etwa 70 Milliarden Litern im Jahr 2011 auf fast 80 Milliarden Liter im Jahr 2014 steigen. Zudem wird davon ausgegangen, dass viele dieser Konsumenten in den kommenden Jahren von unverpackter auf verpackte Milch umsteigen werden.</p>
<p>&quot;Konsumenten mit geringem Einkommen sind eine der größten Wachstumschancen für die Milchindustrie. Entscheidend für den zukünftigen Erfolg ist, dass wir diese Konsumenten heute erreichen&quot;, erklärt Dennis Jönsson, Präsident und CEO von Tetra Pak. &quot;Sie machen fast 40 Prozent der Weltbevölkerung aus und leben in Volkswirtschaften, die das Wachstum unserer Branche vorantreiben, und sie werden immer wohlhabender.&quot;</p>
<p>Diese Konsumenten mit geringem Einkommen sind von den heutigen milchverarbeitenden Betrieben praktisch noch unerschlossen. Diese Bevölkerungsgruppe, die Tetra Pak als &quot;Deeper in the Pyramid (DiP)&quot;-Konsumenten bezeichnet, umfasst rund 50 Prozent der Bevölkerung der Entwicklungsländer und konsumiert 38 Prozent der flüssigen Milchprodukte. Die Hälfte dieser DiP-Konsumenten lebt in Indien und China. Die Untersuchungen von Tetra Pak konzentrierten sich auf sechs Länder: Indien, China, Indonesien, Brasilien, Pakistan und Kenia. Auf sie entfallen mehr als 76 Prozent des Konsums von flüssigen Milchprodukten durch DiP-Konsumenten in Entwicklungsländern. Es wird davon ausgegangen, dass bis zum Ende unseres Jahrzehnts der Wohlstand vieler DiP-Konsumenten steigen wird und Konsumenten mit niedrigen Einkommen in mittlere Einkommensschichten aufsteigen. Als Folge wird ihre Kaufkraft wachsen und die Nachfrage nach verschiedenen Produkten steigen. Tetra Pak hat Möglichkeiten aufgezeigt, um die Produkte bezahlbar zu machen. Eine davon ist es, den Entwicklungsprozess sowohl von Milchprodukten als auch von Verpackungen zu verändern - wobei der Preis den entscheidenden Faktor darstellt. Kleinere Packungsgrößen oder einfachere Verpackungen sind eine Methode.&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160;&#160; <br />
</p>
<p>TetraPak/LVN</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:57:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Wachstumsmarkt.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Schulen und Kitas</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Neues aus der Ernährungsmedizin - Ernährungsforum in Oldenburg]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Ernaerungsforum_OL.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Gleich sieben namhafte Referenten und Referentinnen stellten den Teilnehmern die neuesten Erkenntnisse aus diesen Bereichen vor. Sylvia Meyer, Dipl. Oecotrophologin an der Klinik für Orthopädische und Rheumatische Rehabilitation in Bad Zwischenahn, referierte über die Zwischenahner Meerernährung, die dort vor vielen Jahren entwickelt wurde. &quot;Rheuma&quot; ist keine einheitliche Krankheit -&#160; vielmehr fallen unter den Oberbegriff &quot;Rheuma&quot; etwa 400 einzelne Erkrankungen (z.B. Arthrose) im Bereich des Bewegungsapparates (z.B. Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur oder Sehnen), die nicht durch eine Verletzung oder durch tumoröse Veränderungen hervorgerufen worden sind. Beim entzündlichen Rheuma spielen besondere Ernährungsmaßnahmen eine große Rolle, die Sylvia Meyer den Teilnehmer und Teilnehmerinnen anhand der Zwischenahner Meerernährung näher brachte. Da bestimmte Fettsäuren, wie die Arachidonsäure, welche nur in tierischen Produkten vorkommt, die Entzündungsprozesse fördern, sollte vor allem der Fleischkonsum auf zwei kleine Fleischmahlzeiten in der Woche begrenzt werden, damit sich die Beschwerden verbessern.<br />
Auf Milch und Milchprodukte muss aber nicht verzichtet werden. Zwar sollen nur fettarme Milchprodukte aufgrund ihres niedrigeren Arachidonsäuregehalts verzehrt werden, dafür gehören Milch und Milchprodukte aber täglich auf den Speisenplan. Vor allem abends empfiehlt die Dipl. Oecotrophologin den Patienten ein Milchprodukt, da die Inhaltsstoffe der Milch, z.B. das Kalzium, über Nacht noch besser genutzt werden können.<br />
Nach dem ersten Themenabschnitt konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an einem Fingerfood-Buffet bedienen. Dieses hatten die angehenden Oldenburger Diätassistentinnen unter Leitung von Irmtraud Retzlaff in einer sehr ansprechenden Art und Weise und mit viel Sorgfalt zubereitet. Als Nachtisch oder einfach als Erfrischung bot die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachen e.V. (LVN) leckere Milchshakes an. Der Favorit war dieses Mal Schokomilch mit Pfefferminzsirup - d.h., auch Ernährungsfachkräfte trinken gerne einmal einen süßen Milchshake. Zudem hielt die LVN zahlreiche Informationen über Milch und Milchprodukte für Interessierte bereit.<br />
Die zweite Hälfte der Veranstaltung widmete sich dem Thema &quot;Übergewicht und Adipositaschirurgie&quot;. Dr. med. Ralf Wiese vom Adipositas-Zentrum Nord-West in Friesoythe stellte den aktuellen Stand in der Adipositaschirurgie vor und anschließend berichtete sich die ebenfalls im Adipositas-Zentrum tätige Ökotrophologin Susanne Rath über die Ernährungsberatung bei Adipositaspatienten, vor allem nach einem chirurgischen Eingriff.</p>
<p>LVN/Deckert</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:56:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Ernaerungsforum_OL.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Schulen und Kitas</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Rezept der Woche: Spinat mit Souffléhaube]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Rezept_der_Woche.php</link>
					<description><![CDATA[]]></description>
					<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:55:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/20-Rezept_der_Woche.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Schulen und Kitas</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Volker Rosin rockt den Bauernhof]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19-ITM.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Dort sind am 1. Juni auch alle Kinder aus den umliegenden Schulen und Kindergärten herzlich willkommen, um mit Volker Rosin, bekannt aus Funk und Fernsehen, den Bauernhof zu rocken.</p>
<p>Zwischen 10 und 16 Uhr findet auf dem Betrieb der Familie Exner im Nedderstenmoor 31 in 27432 Bremervörde / Bevern (Gewinner der Goldenen Olga 2011) ein buntes Programm rund um die Milch statt. Das Konzert mit Volker Rosin startet um 11.00 Uhr im ehemaligen Kälberstall.</p>
<h3>Spiel und Spaß rund um Milch und Kühe</h3>
<p>Getreu dem Motto des Tages &quot;Milch bewegt&quot; gibt es viele sportliche Aktivitäten auf einem Parcours rund um die Milch. Dazu tragen Milchkannen-Kegeln, Tret-Trecker-Rallye, Hüpfburg usw. bei. Auch beim Puppentheaterstück &quot;Herr Klugschwatz und seine verrückte Milchidee&quot; geht es bewegt zu, dafür sorgen die Milchmaskottchen Karla von Kuhstadt und Kalle Kalzium im Scheunen-Theater.</p>
<p>Selbstverständlich dürfen die Kinder beim ITM auch Ställe, Melkstand und Milchkammer besichtigen und dabei Kühe und Kälber live erleben.<br />
</p>
<h3>Anmeldung</h3>
<p>Interessierte Kindergärten und Schulen können sich bis zum 25. Mai bei Dorothea Möhring (0511/85653-35) und Christine Licher (0511/85653-21) zur Teilnahme am Tag der Milch anmelden.</p>
<p>Alle anderen Besucher sind ohne Anmeldung herzlich zu einem Tag auf dem Bauernhof eingeladen.</p>
<h3>Über den ITM</h3>
<p>Der Internationale Tag der Milch (ITM) am 1. Juni ist eine Initiative der Welternährungsorganisation (FAO) und des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes (IMV) mit dem Ziel, auf die Bedeutung von Milch für eine ausgewogene Ernährung aufmerksam zu machen.</p>
<p>LVN</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:00:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19-ITM.php</guid>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Qualitätsarbeit ist aktiver Verbraucherschutz]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19-Qualitaetsarbeit.php</link>
					<description><![CDATA[<p>In seiner Begrüßung bezog sich Vorsitzender Leo Heymann &quot;desillusioniert&quot; auf die aktuelle Preisrunde mit dem Handel: das Preisniveau sei nun so niedrig, dass man von einer Bezahlung der Qualitätsarbeit auf den Höfen und in den Molkereien kaum noch sprechen könne. Die Branche habe die aktuelle Lage indes als Ansporn für noch mehr Innovation und Qualität zu verstehen, um möglichst schnell wieder aus der prekären Preissituation herauszukommen.</p>
<h3>Quote ist Politik von gestern</h3>
<p>Der sachsen-anhaltinische Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens unterstrich den hervorragenden Ruf, den Milch als Nahrungsmittel hat, die Milchwirtschaft sei bisher von Skandalen verschont geblieben. Die langfristigen Perspektiven für den Milchmarkt seien gut, jeden Tag wachse die Weltbevölkerung um 200.000 Menschen (so viele Einwohner wie z.B. Magdeburg hat). Dem werde der aktuelle Trend mit nachgebenden Preisen nicht gerecht. Er, so Aeikens, sei froh, dass die Quote bald der Vergangenheit angehört. Seine Aufgabe zur Einkommenssteigerung habe dieses Marktinstrument ohnehin nie erfüllt. Vielmehr habe die Quote bewirkt, dass die Landwirtschaft nicht ausreichend am steigenden Weltmarkt teilnehmen konnte und nicht die Wertschöpfung erreicht wurde, die hätte erreicht werden können. Aeikens: &quot;Wir brauchen keine Quote und auch keine Ausgleichszahlungen für temporäre Marktschwankungen - das ist Politik von gestern!&quot;. Dagegen sei die jüngste Festlegung der EU gegen ein Wiederaufnehmen der Exporterstattungen vorschnell gewesen. Die Gemeinsame Agrarpolitik, so die Feststellung des Ministers, werde ohnehin viel zu oft in zu kurzen Abständen reformiert.</p>
<p>Sorge bereitet Aeikens die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft auf den Bodenmärkten. Das EEG habe Auswirkungen, die nicht gesund für den Markt seien. Mit Biogas sei mehr zu verdienen als mit agrarischer Produktion, die sich am Markt schlagen muss. Biogas sei für die Gülleveredelung zu begrüßen, müsse aber insgesamt in ein Gleichgewicht gebracht werden, sonst drohe der Boden an kapitalkräftige Investoren zu gehen. Auch beim Naturschutz forderte Aeikens ein Umdenken: dieser müsse produktionsintegriert erfolgen, es dürften nicht zu viele Flächen aus der Produktion genommen werden.</p>
<h3>Veredelung für den Weltmarkt</h3>
<p>Friedrich-Otto Ripke, Agrarstaatssekretär in Niedersachsen, wies auf das positive Image der Kuh hin, das weit über die Milchwirtschaft hinaus auch von anderen Branchen genutzt wird. Gleichwohl steige die Bedeutung des Tierschutzes in der Verbraucherschaft. Produkte, die Tierschutz beinhalten, würden von Verbrauchern bevorzugt - und genau dies könne Milch auch leisten (Ripke: &quot;Milch ist das Paradeprodukt bei den Verbrauchern&quot;). Die Qualitätsarbeit in den Molkereien bezeichnete Ripke als aktiven Verbraucherschutz. Während Fachkompetenz in den Betrieben das entscheidende Kapital für die Branche ist, fördere die Politik die Veredelung von Milch, die für die nötige Wettbewerbsfähigkeit auch im Weltmarkt nötig ist.</p>
<h3>Stolz auf Molkereien</h3>
<p>Vize-Landvolkpräsident Heinz Korte erklärte, dass die Milcherzeuger es den Molkereien in starkem Maß zu verdanken haben, dass sie ihr Produkt auch auf dem Weltmarkt zunehmend absetzen können und dabei ein angemessenes Einkommen erzielen. Die Erzeuger könnten auf die Ernährungsbranche stolz sein, so Korte.</p>
<p>Den aktuellen Preistrend bezeichnete Korte als ganz normale Marktschwankung, die von den steigenden Preisen und damit auch steigenden Mengen in den letzten zwei Jahren ausgelöst wurde. Die Landwirte hätten erkannt, dass solche Entwicklungen vor dem Hintergrund globaler Märkte zu sehen sind. Daher sei es auch unsinnig, gerade jetzt wieder die Systemfrage zu stellen und eine Weiterführung von Mengenregelungen zu fordern. Die Frage sei vielmehr, ob die Angebotsseite gut genug aufgestellt ist. Hier lasse das Kartellrecht, so Korte, durchaus noch Optimierungsspielraum. Korte ist aber davon überzeugt, dass sich der Markt bald wieder drehen wird, im Gegensatz zu 2007 gebe es nämlich keine vollen Lager.</p>
<h3>Nachhaltigkeit</h3>
<p>Jan Heusmann, Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen, befasst sich in seinem Grußwort mit Nachhaltigkeit. Diese sei mehr als bloß Energieeinsparung, und Kühe seien keine Klimakiller, sondern Erzeuger wertvoller Nahrungsmittel. Hierzu hat die LV bereits Unterrichtsmaterial für Schulen erstellt, so der Hinweis Heusmanns. Die Landesvereinigung wolle die Milchwirtschaft in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen unterstützen, eine&#160; Kooperation läuft hierfür u.a. mit dem VTI in Braunschweig.</p>
<h3>Qualität im Test</h3>
<p>Dr. Lutz Rudzik, LUFA Nord-West, wies darauf hin, dass die Produktqualität mittlerweile so gut geworden ist, dass es kaum noch Unterschiede zwischen den Produkten einzelner Molkereien gibt. In der sensorischen Bewertung schnitten 97% von 4.862 an der LUFA Oldenburg untersuchten Proben mit 5 Punkten ab, bei Geruch waren es 86% von 5.063 Proben (dazu kamen weitere 10% mit 4 Punkten). Auch bei Schadstoffrückständen gebe es keine Probleme für Milch, die Proben liegen weit unter den EU-Höchstmengen. Probleme machten im Gegenzug aber Produkte, die aus Drittländern eingeführt werden.</p>
<p>Kerstin Petsch, Landwirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt, erklärte für ihr Bundesland, dass von den 273 gezogenen Qualitätsproben bei Milchprodukten 90% ohne jede Beanstandung waren.</p>
<p>Unmittelbar anschließend wurden die Ehren-, Leistungs- und Qualitätspreise an Molkereien und deren Mitarbeiter vergeben (siehe Anlage).</p>
<h3>Kommunikation</h3>
<p>Den Abschluss der Frühjahrstagung bildete ein Vortrag des NDR-Moderators Ludger Abeln zum Thema &quot;Die Kommunikationsfalle - was erwarten Politik, Medien und Wirtschaft voneinander?&quot;. Abeln wies dabei auf die Konkurrenz der Medien hin (120 TV-Sender, Zeitungen, Magazine, Internet). Gute Nachrichten würden vom Leser eher ignoriert, &quot;knackige&quot; Schlagzeilen dagegen begierig aufgenommen. Themen mit vermeintlich hoher gesellschaftlicher und politischer Relevanz würden dagegen kaum Resonanz bei den Lesern/Zuschauern/Usern finden. Im Umgang mit Medien sei Offenheit wichtig, den Kontakt mit Medien sollte die Person im Unternehmen führen, die es am besten kann, was nicht immer auf den Firmenchef zutreffen müsse. In Pressemitteilungen müsse alles stimmen, so Abeln, wenn es etwas Schlechtes zu berichten gibt, müsse man sich dem stellen, denn Geheimhaltung funktioniert in der Mediengesellschaft längst nicht mehr.</p>
<p>molkerei-industrie<br />
</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:59:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19-Qualitaetsarbeit.php</guid>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Junglandwirte Niedersachsen wählten neuen Vorstand]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19_Junglandwirte_Vorstand.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Das Bürgermeisteramt, das er seit der vergangenen Kommunalwahl bekleidet, kostet viel Zeit und Kraft und deshalb fand Klintworth, sei es bei den Junglandwirten an der Zeit für einen neuen Vorstand. Vier Jahre stand der Milchbauer dort an der Spitze und hat Klintworth sich dafür stark gemacht, dass die nächste Generation Landwirte in Politik und Verbandsarbeit Gehör findet, berichtet der Landvolk-Pressedienst. Auf der anderen Seite hat er die jungen Berufskollegen dazu motiviert, sich einzubringen und mit zu diskutieren.</p>
<p>Themen, die auch Eric Brenneke als neuer erster Vorsitzender weiterverfolgen möchte. Der 24-jährige Sauenhalter aus Holzminden übernimmt den Vorsitz der Junglandwirte. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen möchte er den elterlichen Betrieb weiterführen.</p>
<p>Im Amt wird er unterstützt von Katrin Widdel. Die 28-Jährige bewirtschaftet mit ihrem Vater einen Milchvieh- und Ackerbaubetrieb in Wunstorf bei Hannover. Als weiterer Stellvertreter wurde Hendrik Lübben im Amt bestätigt. Der 31-jährige Milchbauer aus der Wesermarsch bringt bereits vier Jahre Vorstanderfahrung mit. Das erste Ziel des frisch gewählten Vorstandes wird es sein, den Junglandwirten Niedersachsen eine Rechtsform zu geben und als Verein eintragen zu lassen.</p>
<p>LPD<br />
</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:58:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19_Junglandwirte_Vorstand.php</guid>
											<category>Landwirte</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Karlotta unterwegs im Agrarium Kiekeberg]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19_Agrarrium_Kiekeberg.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Das Agrarium zeigt die Land- und Ernährungswirtschaft von gestern bis heute-&#160; und auch, wie sie morgen aussehen könnte. Mitmachstationen über drei Stockwerke verteilt machen Lust aufs Erkunden und selbst ausprobieren. Wie wäre es mit Butter stampfen per Hand oder Mähdrescherfahren in einem Fahrsimulator? Bilder zu Karlottas Besuch gibt es in der Bildergalerie auf der Homepage der Landesvereinigung unter www.milchwirtschaft.de zu sehen.</p>
<p>LVN/Kraack</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:57:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19_Agrarrium_Kiekeberg.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Rezept der Woche: Bandnudeln mit Spargel-Lachs-Ragout]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19_Rezept_der_Woche.php</link>
					<description><![CDATA[]]></description>
					<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:56:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/19_Rezept_der_Woche.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[EU-Agrarkommissar Dacian Ciolo? besucht Betriebe in Niedersachsen]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18-Ciolos.php</link>
					<description><![CDATA[<h3>Jeder Quadratmeter Fläche wird gebraucht</h3>
<p>Lindemann und Hilse hatten für das Besuchsprogramm des Agrarkommissars drei &quot;typische&quot; niedersächsische Familienbetriebe auswählen lassen. Sie stehen für das Traditionsbewusstsein niedersächsischer Landwirte. Bei Heinz und Tochter Katrin Widdel in Wunstorf-Mesmerode steht dafür beispielsweise der hohe Kuhkomfort. Zweimal wurden sie dafür im Rahmen des niedersächsischen Milcherzeugerwettbewerbes &quot;Milchlandpreis&quot; von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) ausgezeichnet. Immer wieder wurde der Kuhstall mitten im Ort modernisiert und auch erweitert, mit 145 ha Fläche und 85 Kühen liegen Widdels leicht über dem niedersächsischen Durchschnitt. Probleme bereiten der Familie aber Schutzauflagen zum Wasser-, Landschafts- oder Naturschutz, sie zählen damit zu den fast 50 % aller niedersächsischen Landwirte, die solche Vorgaben bereits erfüllen. Die Flächenkonkurrenz mit Industrieansiedlungen und Infrastrukturmaßnahmen schneidet Expansionspläne ab. &quot;Bei uns wird jeder Quadratmeter gebraucht&quot;, verdeutlichte Heinz Widdel dem Agrarkommissar. Die Stärke seines Hofes sah er in dem starken Engagement und dem Zusammenhalt in der Familie, die bereits in achter Generation den Hof führt. Tochter Katrin als angehende Nachfolgerin sprach sich gegen zu starke Einschnitte in ihre unternehmerische Freiheit aus, sie wirkten &quot;demotivierend&quot;.</p>
<p>Weitere Anlaufstellen waren der Veredelungsbetrieb der Familie Bothe in Hagenburg sowie der Hofladen der Familie Niemeyer in Mardorf.</p>
<p>Nach den Agrarreformvorschlägen von EU-Kommissar Dacian Ciolos soll zukünftig jeder landwirtschaftliche Betrieb 7 % seiner Flächen als ökologische Vorrangflächen zur Verfügung stellen und sie damit quasi aus der landwirtschaftlichen Produktion nehmen. Die Betriebsleiter machten die damit verbundenen Probleme wie <abbr title="z.B." lang="de" xml:lang="de">zum Beispiel</abbr> die notwendige Ersatzfutterbeschaffung und steigenden Pachtpreise deutlich. Minister Lindemann unterstrich die Aussagen der Betriebsleiter und warnte vor deutlichen Einkommenseinbußen für niedersächsische Betriebe, wenn die Greening-Vorschläge der Kommission so umgesetzt würden. Lindemann: &quot;Die Agrarreform muss Familienbetriebe unterstützen und sollte sie in ihrer Weiterentwicklung nicht behindern.&quot;</p>
<p>Landvolk-Präsident Werner Hilse sieht in den Greening-Vorschlägen ein völlig falsches Signal. Die Landwirte wollten die Herausforderungen annehmen, die sich über eine wachsende Weltbevölkerung und die in Deutschland beschlossene Energiewende ergäben. Daneben fühlten sich die Landwirte einer nachhaltigen Erzeugung ebenso selbstverständlich verpflichtet wie dem Erhalt der Kulturlandschaft. &quot;Dies machen wir aber nicht an starren Prozentzahlen fest, sondern sehen den einzelnen Betriebsleiter in der Verantwortung&quot;, verdeutlichte Hilse.</p>
<p>Weitere wichtige Themen der Gespräche waren die Brüsseler Überlegungen zur Definition &quot;aktiver Landwirte&quot; sowie die wachsende Komplexität der EU-Agrarpolitik. Kommissar Ciolos warb für die Reformvorschläge und stellte die Bedeutung der Landwirtschaft für den ländlichen Raum und ihre Verantwortung für den Erhalt der Biodiversität in Europa heraus.</p>
<p>Insgesamt wurde die große Bedeutung der europäischen Agrarpolitik für die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel und Agrarrohstoffe, die Bewältigung des Strukturwandels im ländlichen Raum sowie den Erhalt einer vielfältigen Kulturlandschaft unterstrichen.</p>
<p>Bilder vom Besuch des EU-Agrarkommissars finden Sie in der unten stehenden Bildergalerie.</p>
<p>ML/LPD/LVN<br />
</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:00:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18-Ciolos.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Presse</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Bund und Länder wollen bundesweite Antibiotika-Datenbank]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Antibiotika_Datenbank.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Die Rechtsgrundlage für die deutschlandweite Antibiotika-Datenbank soll im Zuge der geplanten Novelle des Arzneimittelgesetzes geschaffen werden. Der Kabinettsbeschluss soll bis zur Sommerpause erfolgen. Eine Arbeitsgruppe der Länder soll jetzt mit dem Bund umgehend ein Detailkonzept als Bestandteil einer betriebsbezogenen Strategie zur Antibiotikaminimierung erarbeiten. Die Länder wollen den Angaben zufolge dabei auf möglichst einfache Regelungen drängen. Der Aufbau von Doppelstrukturen soll vermieden werden. Aigner betonte in Konstanz, man wolle den Länderbehörden &quot;alle Instrumente an die Hand geben, die erforderlich sind, um die Überwachung zu erleichtern, die Antibiotika-Abgabe zu reduzieren und den Missbrauch von Medikamenten zu verhindern&quot;. Die Bundesregierung sorge dafür, dass die zuständigen Landesbehörden ihre Überwachungsaufgaben in Zukunft noch wirksamer und noch schneller erfüllen könnten. Der Bund setze hierfür den Rechtsrahmen - die Länder seien vor Ort für die Überwachung der Betriebe zuständig. Sowohl der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) als auch der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) äußerten sich kritisch zu den Plänen.</p>
<p>Aigner begrüßte zum Abschluss der Agrarministerkonferenz den erzielten Schulterschuss mit den Ländern: &quot;Es ist unser gemeinsames Ziel, die Anwendung von Antibiotika in der Nutztierhaltung auf das absolut notwendige Maß zu beschränken&quot;, so die Ministerin. Nötig sei eine enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern, um die Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung auf ein Minimum zu beschränken, um mehr Transparenz bei der Abgabe von Antibiotika herzustellen, eine konsequente Überwachung der Regelungen und Anwendung von Antibiotika durch die Länderbehörden zu gewährleisten sowie Verstöße konsequent zu ahnden. Verschiedene Detailfragen sind laut AMK-Beschluss bei der Datenbank noch zu klären. Dabei geht es insbesondere um Art, Umfang und Intervalle der Datenbank-Meldungen, die Kriterien für die Einsichtnahme der Behörden, die Speicherdauer sowie die Kosten des gesamten Vorhabens.</p>
<p>AgE/LVN</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:59:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Antibiotika_Datenbank.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Presse</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Landfrauen und Landesvereinigung bringen Schülern Nützliches bei]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Landfrauen_Zukunftstag.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Die Geschwister-Scholl-Schule in Einbeck organisierte für die Fünft- bis Neuntklässler, die am Zukunftstag nicht in einem Betrieb mitarbeiteten, einen Schultag, bei dem sie von den Landfrauen mit Unterstützung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) Wissenswertes zur Hauswirtschaft erfuhren.</p>
<p>Der Einbecker Kreisverband der Landfrauenvereine zeigte den 26 Schülern, wie man Knöpfe annäht oder Hemden bügelt. Gemeinsam wurde der Tisch ansprechend eingedeckt, Preise gab es zu gewinnen bei einem Quiz zum Thema Lebensmittel, bei dem die Schüler zeigen konnten, wie gut sie sich in dem Thema auskennen.</p>
<p>Unter Anleitung der Landfrauen und der Diätassistentin Sylvia Hernicke-Reinhard von der LVN wurden zudem gemeinsam leckere Speisen zubereitet. Gurkensuppe, Kartoffelauflauf, Möhrensalat, Quark-Apfel-Speise und Beeren-Milch-Mix standen auf dem Speisenplan.</p>
<h3>Zukunftstag in der Molkerei Ammerland</h3>
<p>Die Molkerei Ammerland in Dringenburg öffnete für 30 Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren das Werk seine Pforten und gab den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufswelt einer Molkerei.</p>
<p>Dass die Molkerei Ammerland dabei ein Betrieb ist, der viel zu bieten hat, zeigte sich schon durch das vollgepackte Programm. Um den Weg der Milch vollständig nachvollziehen zu können, startete der Zukunftstag auf dem Hof Wemken in Wemkendorf. Zurück im Werk in Dringenburg wurde den Schülerinnen und Schülern dann die vielfältige Berufswelt auf direkte Art und Weise vor Ort aufgezeigt. Personalleiter Klaus Rohlfing und Ausbildungsleiter Thomas Lotz legten die angebotenen Ausbildungsberufe offen und zeigten dem Nachwuchs auch gleichzeitig den dazugehörigen Arbeitsort: neben der Ausbildung zum/ zur Milchtechnologen/ -in und milchwirtschaftlichen Laboranten/ -in werden Interessierte ebenso zum/ zur Industriekaufmann/-frau, Mechatroniker/ -in und ab August auch erstmals zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik ausgebildet. 32 Auszubildende hat die Molkerei derzeit und durch die Aktion &quot;Zukunftstag&quot; erhofft man sich, dass dies so bleibt und der Nachfragestrom nicht abreißt.</p>
<p>Auch die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. beteiligte sich an diesem Programm. Anhand eines einfachen Beispiels mit praktischer Anwendung wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung des &quot;Mischungsrechnens&quot; für einen Molkereitechnologen aufgezeigt. Die Aufgabe bestand darin, die genaue Kakaopulvermenge für einen Becher (0,3 Liter) Vollmilch zu berechnen, wenn man für 10 Liter Milch 750 g Kakao benötigt. Wer richtig gerechnet hatte, wurde im Anschluss mit einem wohlschmeckenden Milchgetränk belohnt. Nach der sogenannten &quot;weißen Linie&quot; machte der Berufsnachwuchs auch Bekanntschaft mit der &quot;gelben Linie&quot;, dem Käse. Anhand appetitlicher Kostproben verschiedener Käsesorten lernten alle die Bedeutung der sensorischen Prüfung des Käses kennen. Daneben wurde natürlich auch der Herstellungsweg erläutert und vor Ort in der Käsereifertigungshalle mit eigenen Augen nachvollzogen. Wer am Ende dieses spannenden Tages seine Zukunft im milchwirtschaftlichen Bereich sieht, das wird erst in ein paar Jahren deutlich werden, wenn es für diese Altersgruppe heißt: Ausbildungsstart!</p>
<p>LVN/Hernicke-Reinhard/Nordemann<br />
</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:58:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Landfrauen_Zukunftstag.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Presse</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Melkhüs-Betreiber kommen auf Touren]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18-Melkhus.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Sieben neue Melkhüs sind zur Saison 2012 dazu gekommen, einige haben ihr Häuschen nach vielen erfolgreichen Jahren aus Altersgründen geschlossen.</p>
<p>Zur Melkhus-Idee gehört es auch, den Gästen Einblick in die bäuerliche Produktion zu geben. Zum &quot;Internationalen Tag der Milch&quot; laden deshalb viele Melkhüs auch Kindergärten und Schulklassen auf den Hof ein, um den Kindern zu zeigen, woher die Milch kommt.<br />
Aber auch für Betriebs- und Seniorenausflüge oder gar für Trauungen können die Melkhüs reserviert werden.Neugierig geworden? Die Standorte der Melkhüs finden Sie im anliegenden Flyer. Nutzen Sie den Ausflugstipp für die kommenden Feiertage oder als Empfehlung für Freunde und Verwandte.</p>
<p>LVN/Licher</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:57:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18-Melkhus.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Presse</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Fettarme Milch beugt Schlaganfall vor]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Schlaganfall.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Das Team um Dr. Susanna Larsson vom Karolinska-Institut in Stockholm hat in einer prospektiven Studie Daten über Essensgewohnheiten und Lebensstil von rund 75.000 gesunden schwedischen Männern und Frauen im Alter von 45 bis 83 Jahren analysiert.<br />
Gleichzeitig wurde die Inzidenz der Schlaganfälle aus den Daten des schwedischen Klinikregisters ermittelt. Ergebnis: Je mehr fettarme Milchprodukte verzehrt wurden, desto niedriger war die Schlaganfallrate.<br />
Während einer Beobachtungszeit von im Mittel etwa zehn Jahren hatten sich 4089 Schlaganfälle (3159 ischämische, 583 hämorrhagische, 347 unklarer Ursache) ereignet. Je nach Verbrauch fettarmer Milchprodukte (etwa Milch mit 0,5 Prozent oder Käse mit 10 bis 17 Prozent Fett) sank das Risiko.<br />
So war bei Probanden mit vier Portionen pro Tag die Schlaganfallrate um zwölf Prozent niedriger als bei Probanden, die keine fettarmen Milchprodukte aßen.<br />
Die Rate für ischämischen Schlaganfall war bei den Milchfreunden sogar um 13 Prozent niedriger. Keinen Effekt auf das Schlaganfallrisiko hatten Vollfett-Milch, -Sauermilch, -Joghurt, Sahne und fettreicher Käse. Die Forscher vermuten, dass das niedrigere Schlaganfallrisiko im Zusammenhang mit dem Effekt gesunder Ernährung auf den Blutdruck steht.<br />
Dabei könne auch Vitamin D eine Rolle spielen, das in Schweden üblicherweise fettarmen Milchprodukten zugesetzt wird.</p>
<p>Ärztezeitung</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:56:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Schlaganfall.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Presse</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Rezept der Woche: Quark-Rhabarberkuchen]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Rezept_der_Woche.php</link>
					<description><![CDATA[]]></description>
					<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:55:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/05/18_Rezept_der_Woche.php</guid>
											<category>Landwirte</category><category>Molkereien</category><category>Presse</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[LVN vertritt Milchwirtschaft beim 54. Bundeskongress für Ernährungsfachleute]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/04/17_VDD_WOB.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Nach der Auftaktveranstaltung erwartete die Teilnehmer ein interessantes Angebot an Vorträgen und Sympo-sien, rund um die Diätetik und Berufspolitik.</p>
<p>In den zwei Tagen waren die Themen breitgefächert und deckten eine große Altersspanne ab: Die Palette der verschiedenen Bereiche der Ernährung wie Über- oder Mangelernährung, Säuglinge, Kinder oder Senioren wurden angesprochen.</p>
<p><br />
Die Themen lauteten u.a.:</p>
<ul>
<li>Reizungen und Reizdarm</li>
</ul>
<ul>
<li>Diabetes</li>
</ul>
<ul>
<li>Enterale Ernährung (künstliche Ernährung des Patienten)</li>
</ul>
<ul>
<li>Bluthochdrucktherapie</li>
</ul>
<ul>
<li>Nephrologie (Nierenerkrankungen)</li>
</ul>
<ul>
<li>Allgemeine Pädiatrie (Kinderheilkunde)</li>
</ul>
<ul>
<li>Verpflegungsmanagement</li>
</ul>
<p><br />
Unter den namhaften Ausstellern durfte die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) mit ihrem Fachgebiet &quot;Lebensmittel MILCH&quot; nicht fehlen.</p>
<p>Sie war auch in diesem Jahr mit dem informativen, gut verständlichen Informationsmaterial und ihren erfri-schenden Milchmixgetränken ein immer wieder gern besuchter Aussteller.</p>
<p>Während des Kongresses nahmen die 1.500 Ernährungsfachkräfte um die 425 Liter Milchshakes als Energie- und Flüssigkeitslieferant und übertrafen damit die Nachfrage aus dem letzten Jahr.</p>
<p>Im Rahmen des laufenden EU-Projektes war auch &quot;Karlotta&quot; mit einem Stand vertreten und verbreitete mit ihren Broschüren Wissen um die Milch. Besonders gefragt waren die neuen Broschüren zu ihren Lieblingsthemen Sport und Schönheit.</p>
<p>Zufrieden mit der Resonanz der Besucher hinsichtlich dem Zuspruch zu den Milchshakes, der positiven Rück-meldungen zu den Informationsmaterialien, des Standes sowie der vielen Fragen um die Milch konnten die Standbetreuer, Sylvia Hernicke-Reinhard und Danny Lohan, den Kongress für die LVN erfolgreich beenden. Bilder aus Wolfsburg finden Sie unten in der der Bildergalerie.</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 14:00:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/04/17_VDD_WOB.php</guid>
											<category>Landesvereinigung</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Antibiotikaresistenzen - ein Thema für Human- und Tiermedizin]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/04/17_Antibiotika.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Rund 200 Teilnehmer besuchten die Tagung in der Ärztekammer Hannover, zu der die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Sektion Niedersachsen, gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesamt für Verbrau-cherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) und der Fortbildungsabteilung der Ärztekammer Niedersachsen eingeladen hatte.</p>
<p>Es besteht Konsens sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin, dass jede Anwendung von Antibiotika das Risiko mit sich bringt, dass Bakterien gegen die verabreichten Wirkstoffe resistent werden. Daher erwähnte Minister Gert Lindemann bereits in seinen Grußworten das Antibiotika-Minimierungskonzept des Niedersächsi-schen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, auf das der Prä-sident des LAVES, Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, in seinem Referat näher einging. Basis des Konzeptes ist die Forderung nach einer elektronischen Erfassung der Abgabe- bzw. Verbrauchsmengen von Arzneimitteln. Darauf basierend sollen Messgrößen eingeführt werden, die eine qualitative und quantitative Einschätzung des Antibiotikaeinsatzes eines Betriebes ermöglichen. Bei überdurchschnittlichem Einsatz sollen Maßnahmen ein-geleitet werden.</p>
<p>Dr. med. Matthias Pulz, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, stellte u.a. die Entwicklung der Resistenzsituation bei MRSA (Methicillin-resistente Staphylococus aureus) und ESBL tragenden Keimen (Extended Spectrum Beta-Lactamase; Enzym, das Enterobakterien gegen Penicilline und viele andere Antibio-tika resistent macht) in Niedersachsen von 2006 bis 2010 dar. Außerdem berichtete er über eine niedersächsi-sche Studie im Krankenhausbereich: Bei 3 % der stationär aufgenommenen Patienten wurde MRSA festgestellt. Dabei stammten 78 % der nachgewiesenen MRSA aus Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, während 22 % aus dem sogenannten tierassoziierten Bereich kamen. In der Diskussion wurde die Rolle der aus dem landwirtschaftlichen Bereich stammenden resistenten Keime diskutiert.</p>
<h3>Verbraucher und Tierhaltung</h3>
<p>&quot;Wann immer man über Tierhaltung in Deutschland, Antibiotikaeinsatz oder neue Ställe diskutiert wird, fällt mit großer Wahrscheinlichkeit der Begriff Massentierhaltung&quot;, so Prof. Dr. Achim Spiller von der Fakultät für Agrar-wissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen. Was denken Verbraucher über großbetriebliche Tier-haltung? Mit dieser Frage befasste sich eine aktuelle Studie der Uni Göttingen. Die befragten Konsumenten verbänden damit extrem negative Assoziationen, wie Tierquälerei und Platzmangel. Massentierhaltung vermuten die Verbraucher in erster Linie bei Geflügel, häufig bei Schweinen und fast gar nicht bei Kühen, so Spiller. Massentierhaltung beginne bei 90 % der Verbraucher ab 500 Rindern, 1.000 Schweinen und 5.000 Hähnchen. Diese Werte weichen unterschiedlich stark von der Realität ab, die durchschnittliche Milchkuhzahl pro Betrieb liege in Niedersachsen bei rund 50. Problematisch finden die meisten Verbraucher den Verlust der Wertschät-zung für das einzelne Tier, die Verantwortung sehen sie vor allem bei der Politik. Begriffe, wie &quot;konventionelle Tierhaltung&quot; sind positiver besetzt. Wissenschaftlich nicht belegt sind, so Spiller, weder die Abhängigkeiten von Betriebsgröße und Tierwohl noch die zwischen Betriebsgröße und Antibiotikaeinsatz.</p>
<p>Die Fleischwirtschaft müsse seiner Meinung nach aktiv an der Tierfreundlichkeit arbeiten. So schlägt er die Entwicklung von mehr Qualitätssegmenten zwischen konventionell und Bio vor, die den Mehrwert Tierschutz ausloben und preislich 20-30 % über dem Standard lägen. Dieses könne die große Lücke zwischen den An-sprüchen der Gesellschaft und der Branchenentwicklung schließen. Die Milchwirtschaft verfüge hingegen über ein deutlich größeres Vertrauenspolster, solle aber proaktiv an ihrem Tierschutz-Image arbeiten und Themen wie Weidehaltung offensiv angehen. Kühe seien für den Verbraucher heute noch sichtbar, so der Wissenschaftler, so dass er sich selbst ein Bild von den Haltungsbedingungen machen könne.</p>
<h3>Der verwirrte Verbraucher</h3>
<p>Auch der Vortrag von PD Dr. med Thomas Ellrott, Leiter der DGE Sektion Niedersachsen und tätig in der Uni-versitätsmedizin Göttingen stellte den Verbraucher in den Fokus. Dieser sei extrem verunsichert und überfor-dert. Dazu führten 200.000 Produkte im Handel, ständig neue Label und Kennzeichnungsvorschriften sowie die zunehmende Zahl internationaler Produkte. Darüber hinaus trage die widersprüchliche Medienberichterstattung zur Verwirrung bei. Essen und Trinken sei zu komplex, hier lasse sich das eindimensionale &quot;Geiz ist geil-Prinzip&quot; nicht übertragen. Wissenschaftler und Fachgesellschaften seien zu langsam in der Kommunikation und würden das Feld sogenannten selbst ernannten Experten überlassen. &quot;Sie müssen stärker und schneller in der öffentlichen Kommunikation präsent sein&quot;, so Ellrott. Außerdem müsse der Verbraucher wieder mehr Fertigkei-ten im Umgang mit Lebensmitteln entwickeln, um die Wertschöpfung zu erhöhen. &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; </p>
<p>LVN/Fritsch/Licher<br />
</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:59:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/04/17_Antibiotika.php</guid>
											<category>Landesvereinigung</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
															<item>
					<title><![CDATA[Kuh-Milch-Geschichten mit Karlotta in Hösseringen]]></title>
					<link>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/04/17_Ausstellung_Hoesseringen_Karlotta.php</link>
					<description><![CDATA[<p>Karlotta&#160; war eine der ersten, die sich die vielfältigen Exponate - von der Milchkanne bis zur kompletten Einrichtung eines Milchladens - ansehen durfte. Natürlich fielen der kreativen Milchbotschafterin ganz eigene Kuh-Milch-Geschichten ein. So ließ sie es sich nicht nehmen, auf dem alten Pferdefuhrwerk aufzusitzen, beim Butter stampfen selbst die Klauen anzulegen und den Besuchern höchst persönlich Lust auf die leckeren Milchmixgetränke mit frischen Erdbeeren zu machen. Sogar dem Schirmherr der Ausstellung Gert Lindemann, Niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, hatte Karlotta freundschaftlich die Vorderklaue gereicht.<br />
</p>
<h3>Über die Ausstellung</h3>
<p>Die zahlreichen Ausstellungsstücke wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen zu einer sehr vielseitigen Ausstellung zusammengetragen, die sich mit 12 verschiedenen Themen in unterschiedlicher Herangehensweise dem Thema Milch nähert. Die Ausstellung lässt lokale Akteure rund um die Milchwirtschaft zu Wort&#160; kommen. Landwirte, Molkereifachleute und andere, die an der Erzeugung, der Weiterverarbeitung und dem Handel von Milch und Milchprodukten beteiligt sind, wurden von Studierenden der Universität Göttingen zu ihren Erfahrungen hinsichtlich des Wandels in der Milchwirtschaft befragt. Ihre Geschichten ergänzen die gezeigten Gegenstände und erwecken sie für die Besucher zum Leben.</p>
<p>Allen Interessierten kann Karlotta den Besuch der Ausstellung wärmstens empfehlen: Die Kuh-Milch-Geschichten sind noch bis zum 31.10.2013 im Museumsdorf Hösseringen zu sehen. Karlottas Besuch ist unter <a href="http://www.milchwirtschaft.de/bildergalerie/">www.milchwirtschaft.de in der Bildergalerie</a> dokumentiert. Von dort aus können Sie sich auch weiter zu den Seiten des Museumsdorfes unter <a href="http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Ausstellungen.html">www.museumsdorf-hoesseringen.de/home.html </a>klicken.</p>
<p>LVN/Möhring</p>]]></description>
					<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:58:00 +0200</pubDate>
					<guid>http://milchwirtschaft.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/2012/04/17_Ausstellung_Hoesseringen_Karlotta.php</guid>
											<category>Landesvereinigung</category><category>Verbraucher</category>
									</item>
						</channel>
</rss>
